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  • AutorenbildSara Redolfi

Lasst uns froh und munter sein - ja auch wir Eltern!

Seien wir mal ehrlich: Gibt es irgendeine Bevölkerungsgruppe, die Weihnachten nach all den Herausforderungen der letzten Jahre mehr verdient hat als wir Eltern? (Die ja gleichzeitig auch all die Pflegekräfte, Unternehmer*innen und alle anderen darstellen, die durch die Pandemie besonders gebeutelt wurden.)


Wir brauchen ganz dringend diese besinnliche Vorweihnachtszeit, in der Ruhe einkehrt und Genuss. Mal in Ruhe sitzen und verarbeiten, was wir in den letzten Jahren eigentlich alles geschafft und überstanden haben. Uns auf die Schultern klopfen und ein Glas (Glüh-)Wein einschenken... Und natürlich Momente fürs memooa Erinnerungsbuch kreieren, an die wir auch Jahre später wirklich noch gerne zurückdenken.

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In der Realität ist der Advent aber für viele Eltern, vor allem für viele Mütter, die stressigste Zeit des Jahres. Wir alle kennen die lange To-Do Liste aus Geschenken, Adventskalender, Schmücken, Backen... Fangen wir gar nicht erst davon an, sondern springen lieber direkt zu meinem Trick-Arsenal, das ich in den letzten Jahren entwickelt und verfeinert habe. Denn ich liebe Weihnachten. Und ich bin egoistisch genug, dass auch ich diese magische Zeit genießen möchte.


Trick 1: Bändigt den Geschenkewust!


Ich fange einfach mal chronologisch an. Und deswegen beginnt das hier mit den Geschenken.


Allererster Schritt: Weniger ist mehr. Kinder werden beschenkt, Erwachsene nur, wenn sie leicht zu beschenken sind. Wenn ganz klar ist, was ihnen Jahr für Jahr Freude macht. Ansonsten sind sie raus und bekommen gute Gedanken geschenkt.


Zweiter Schritt: Geschenke für die Kinder am besten schon das ganze Jahr über kaufen. Ich habe ein riesiges Fach in meinem Schrank, in dem das ganze Jahr über schöne Sachen für meine Kinder oder deren Freunde landen. Und wenn ein Geburtstag oder eben Weihnachten ansteht, dann muss ich nicht erst losziehen. Dann hab ich schon alles zu Hause. Das kann natürlich auch nach hinten losgehen und ihr habt einfach viel zu viel zu Hause. So wie ich. Ich liebe Kinderbücher, coole Spielsachen, gehyptes Instagram-Montessori-Zeugs... Und deswegen habe ich in diesem Jahr kein einziges Geschenk neu gekauft und habe dennoch genug für Weihnachten parat.


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Wobei ich hier zum dritten Schritt komme: Dieser Geschenkevorrat geht nur so lange gut, wie das Kind keine super klaren Wünsche und Vorstellungen hat. In den ersten Jahren klappt das noch gut mit Suggestiv-Fragen beim Wunschzettelschreiben. Ich würde sagen, so ab Schulalter sollten nicht mehr ganz so aggressiv Geschenke bevorratet werden, sondern einfach die Wünsche des Kindes gehört und gekauft werden. Den Pokémonkarten-Wunsch meines größeren Sohnes habe ich so nicht vorausgesehen, der war aber zum Glück bequem per Internet zu erfüllen.


Trick 2: Adventskalender


Ja, Adventskalender für Kinder sind was tolles. Und man kann es sich einfach machen und einen Schokokalender kaufen. Oder einen fertigen Sonstwas-Kalender und diesen auf die schönen handgemachten Tütchen aufteilen. Blabla, Schluss mit den Kinderkalendern. Jetzt hier geht es um uns. Wir haben auch einen Adventskalender verdient!

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Ich liebe Adventskalender. Ich weiß, dass viele ihren Partnern Kalender basteln. Zumindest bevor die Kinder kommen. Aber weder will ich meinem Partner die Arbeit zumuten noch will ich jeden Tag peinlich berührt sein, ob ich mich über die liebevoll vorbereitete Kleinigkeit auch wirklich freue. Deswegen - *trommelwirbel* - kaufe ich mir einfach einen Adventskalender. Genau den, der mich in diesem Jahr anspricht. Und das ist wirklic


h sehr unterschiedlich und oft schon von meinen Vorsätzen fürs nächste Jahr beeinflusst. Zum Beispiel hatte ich mir vor Jahren mehr Wellness vorgenommen und mir den Primavera Kalender gekauft mit ätherischen Ölen und Zutaten, um Naturkosmetik selber herzustellen. Im Jahr nach der Geburt meines zweiten Kindes wollte ich mir endlich wieder morgens Zeit für mich gönnen nach Monaten des unregelmäßig Duschens... Und deswegen in den Make-Up-Adventskalender von Und Gretel investiert. Oder wie Marketing-Leute sagen würden: In mich investiert.


Dieses Jahr ist es übrigens der Adventskalender von Just Spices, weil wir aufgrund von Pandemie und zweitem Kind unseren Essensplan auf die selben immer wieder kehrenden sieben Gerichte reduziert haben. Klar geht das Einkaufen schnell und man kann gut planen und ratzfatz kochen, weil man alles in-und-auswendig kann. Aber uns ging dadurch auch die Freude am Kochen und Essen verloren. Jetzt ist das zweite Kind größer und wir gehen wieder öfter als einmal die Woche einkaufen und somit ist die Zeit reif für neue Gerichte. Und genau dafür stellt der diesjährige Adventskalender den Kick-Off dar.


Trick 3: Adventskalender sind Geschenke


Ja, ich habe noch mehr zu den Themen zu sagen. Weihnachtslover hier!


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Was ihr nämlich noch machen könnt, wenn ihr das Gar-nichts-Schenken zu traurig findet. Schenkt stattdessen Adventskalender als vorzeitiges Weihnachtsgeschenk. Kein Stress kurz vor Weihnachten. Kein Alles-oder-Nichts-Treffer, denn so habt ihr 24 mal die Chance, euren Liebsten wirklich eine Freude zu machen. Und hey, die Adventskalender für Kinder haben ja einen Sinn: Jeden Tag mit einer kleinen schönen Überraschung zu starten, macht die Vorweihnachtszeit zu etwas ganz besonderem. Die man dann auch achtsamer wahrnimmt. Und das können ja gerade wir Erwachsenen besonders gut gebrauchen. Ihr verschenkt also quasi das Lebensglück der Achtsamkeit. Besser geht's nicht.


Und deswegen muss ich den Artikel an dieser Stelle auch unterbrechen. Zwar hatte ich geplant, alle meine Tipps in einen Artikel zu packen, aber mir war nicht klar, wie das ausarten würde.


Danke an dieser Stelle an alle, die bis hierher gelesen haben!


Sara

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